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Heizen mit Pellets und Holzvergaser

Pellets sind zu kleinen Zäpfchen gepresste Holzspäne bzw. Sägemehl. Diese werden industriell gefertigt und in einem möglichst in der Nähe des Heizkessels befindlichen Pelletslager automatisch mit einer Förderschnecke dem Kessel zugeführt.

Als Nachteil der Pelletsheiztechnik gilt die Feinstaubbelastung, ist sie doch 20 - 30 mal so hoch wie bei einer Gas- oder Ölheizung.
Als ökologischer, nachwachsender Brennstoff geschieht die Verbrennung jedoch CO2-neutral und macht den Nutzer unabhängig vom Öl- und Gasweltmarkt.

Der Preis für den Brennstoff Pellets hat sich wegen der hohen Nachfrage mittlerweile verdoppelt, und liegt aktuell bei 6 ct./KWh. Dadurch hat die Attraktivität dieser Heizmethode gelitten.

Wie bei Wärmepumpen sind die Anschaffungskosten mit circa 8.000 €  höher als bei einer Gas-Brennwerttechnik-Heizung. Wer sich dennoch für eine Pelletsheizung entscheidet, wird derzeit durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit € 1.000.- Zuschuss gefördert.

Bei einer Holzvergaserheizung werden Holzstücke anstatt der Pellets verbrannt. Hier ist ein höherer Beschickungs- und Reinigungsaufwand zu berücksichtigen. Das bedeutet einmal am Tag Holz nachlegen und Asche entsorgen.

Der Vorteil: Die Heizkosten sind ähnlich niedrig wie bei einer Abluftwärmepumpe.

Pellets benötigen einen Lagerraum

Eine wichtige Voraussetzung ist, dass das erforderliche Pelletslager ausreichend dimensioniert ist.

Beispiel: 1 Liter Öl entspricht 2 Kilogramm Pellets Heizleistung; diese benötigen 3 Liter Lagerraum. Das bedeutet: Das Volumen für 3000 Liter Öl entspricht 6 Tonnen Pellets, die wiederum 9 Quadratmeter Lager-Raumvolumen bedingen.